„Hand in Hand möchten wir mit Ihnen,

Ihr Kind ein Stück seines Lebensweges begleiten!“

 

Unser Tageseinrichtung St. Joseph ist eine Verbundeinrichtung, gehört zur Kirchengemeinde St. Otger in Stadtlohn und liegt in unmittelbarer Nähe der gleichnamigen Kirche St. Joseph.

Unser Namenspatron der „heilige Josef“ ist der Schutzpatron der Kirche und Pflegevater von Jesus. Besonders verehren ihn die Zimmerleute, weil er selber ein Zimmermann war. Das spiegelt sich auch in unserem Logo wieder. Unterstützt wird das Kindergartenteam durch einen Priester aus der Gemeinde. Das Seniorenheim St. Josef und das Elisabeth-Hospiz grenzen an unser großes Außengelände.

 

Unsere Tageseinrichtung ist eine familienergänzende Einrichtung, die allen Kindern ein gesundes, fröhliches Aufwachsen ermöglichen möchte und Eltern in ihrer Erziehungsarbeit unterstützt.

 

Um das so gut wie möglich zu schaffen, legen wir besonderen Wert auf eine große Vielfalt von Angeboten und Aktivitäten. Ein variationsreiches Außengelände mit kreativen Gestaltungsspielräumen ermöglicht naturnahe Erfahrungen für ein tiefes Erleben von Natur, Schöpfung und Umwelt. Ein gutes Körpergefühl entwickelt sich so fast von selbst.

In christlichem Selbstverständnis werden Kinder mit besonderen Förderbedarf Inklusiv betreut. So erreichen wir durch positiv erlebtes Miteinander in besonderem Maße Akzeptanz, Rücksichtnahme und Teilhabe.

Durch aktive Beteiligung der Kinder an den kleinen Pflichten des Kindergartenalltags erwerben sie die Fähigkeit, mehr und mehr Verantwortung zu übernehmen.

Langsam, spielerisch und den unterschiedlichen Temperamenten gemäß lernen sie schließlich Entscheidungen für das eigene Leben zu treffen. Die Kinder erfahren auch Gemeinschaft, sie lernen zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden. Unser Haus bietet viele Möglichkeiten für einen christlich geprägten Alltag. Hier sollen sich Menschen begegnen, helfen, Kontakt und Gemeinschaft erleben und miteinander feiern.

 

 

 

Leitsatz für die pädagogische Arbeit in unseren Verbundeinrichtungen ist:

„Wir stellen das Kind in seiner Individualität     

in allen Belangen unserer pädagogischen

Arbeit in den Mittelpunkt.

Das spiegelt sich in unserer Konzeption und

in dem gelebten Alltag in unserer

Kindertageseinrichtung wieder!“

 

 „Schauen Sie doch mal herein. Wir würden uns freuen!“

 

Bildungsbereiche

 

Durch das „KiBiZ-Gesetz“ haben Kindertageseinrichtungen Bildungsbereiche vorgegeben, an denen wir uns orientieren müssen.

Die Kinder sollen verschiedenste Lernerfahrungen erleben, diese werden durch unterschiedliche Raum und Materialkonzepte ermöglicht.

Im Laufe der Kindergartenzeit gestaltet jedes Kind gemeinsam mit der Erzieherin eine Portfoliomappe, in der die individuellen, eigenen Lernschritte anhand von Fotos und Lerngeschichten/Entwicklungsbriefe dokumentiert werden.

Gemaltes und Gebasteltes kommt auch in die Mappe. Die Portfoliomappe kann jederzeit vom Kind angeschaut werden.

Diese Mappe verdeutlicht anschaulich und transparent die Entwicklungsschritte des Kindes und gibt auch den Eltern Einblicke in den Kindergartenalltag ihres Kindes.

 

Die Bildungsbereiche des Kindergartens sind sehr vielfältig und breit gefächert.

Im einfachen Spiel findet bei den Kindern Bildung statt. Dort wird das Soziale lernen und die Sprache stark gefördert.

Beim Malen und Basteln wird die ästhetische Erziehung angesprochen.

Religiöse Erfahrungen werden täglich beim Beten und im christlichen Umgang miteinander gemacht.

Beim „Draußen Spiel“ wird die Bewegung geschult. Umwelt/Naturerfahrungen werden gemacht.

Im täglichen Freispiel macht jedes Kind wichtige Erfahrungen. Diese Erfahrungen möchten wir durch angeleitete oder freie Tätigkeiten erweitern und vertiefen.

Themen, die die Kinder interessieren werden weiter entwickelt. Wir möchten den Kindern keine Dinge überstülpen, die sie nicht interessieren. Lernen geschieht mit Spaß und Freude an Neuem.

Die Schulkinder arbeiten längere Zeit an unterschiedlichen Projekten, oft auch gruppenübergreifend. Das verstärkt bei vielen das WIR Gefühl und es entstehen neue Freundschaften zwischen Kindern unterschiedlicher Gruppen.

 

Um den Kindern vielfältige Erfahrungen möglich zu machen, wird das Raumkonzept und die Materialauswahl immer wieder überprüft und bei Bedarf geändert.

 

 

 

Die 10 Bildungsbereiche

 1. Bewegung

Ein Grundbedürfnis eines Kindes ist es, sich zu bewegen und die Welt mit allen Sinnen zu erleben.

Kinder bringen eine natürliche Bewegungsfreude mit. Sie entdecken ihren Körper und seine Fähigkeiten, lernen ihre Leistungsgrenzen kennen und zu steigern. Zudem fördert die Bewegung die kognitive Entwicklung, z.B. die Sprachentwicklung, das mathematische Grundverständnis oder das soziale Miteinander.

 2. Körper, Gesundheit und Ernährung

Die Wahrnehmung des eigenen Körpers sind grundlegende Erfahrungen für jedes Kind. Sie fühlen zunächst körperlich, erforschen sich selbst mit allen Sinnen. Der Körperkontakt ist ein grundlegendes Bedürfnis nach Nähe und von Kind zu Kind unterschiedlich.

Das Thema Gesundheit und Krankheit gehört zu jedem Leben eines Kindes. Sie erfahren ihre unterschiedlichen Befindlichkeiten wahrzunehmen und auszudrücken, indem sie Zuneigung, Nähe, Trost oder liebevolle Pflege erfahren.

Die Ernährung hat einen entscheidenden Einfluss auf die körperliche und geistige Entwicklung. Gerade die ersten Jahre sind prägend für das Ernährungsverhalten. Ausgewogene Mahlzeiten gehören genauso dazu wie die Grundkenntnisse der Lebensmittel.

3. Sprache und Kommunikation

Der kindliche Spracherwerb ist ein komplexer Prozess, der einen wesentlichen Teil des Entwicklungs- und Bildungsprozesses ausmacht. Die Sprache ist das zentrale Mittel für Menschen, Beziehungen zu ihrer Umwelt aufzunehmen und sich in ihr verständlich zu machen.

 4. Soziale und (interkulturelle) Bildung

Soziale Beziehungen sind elementare Voraussetzungen jedes Bildungsprozesses. Kinder erkunden eigenständig ihre Umgebung und stärken, durch Unterstützung der Erwachsenen, ihr Selbstvertrauen. Ziel ist es, auf das Leben in einer Gesellschaft vorzubereiten, die durch unterschiedliche Herkunft, Kulturen oder Lebensstile geprägt ist.

  

 5. Musisch-ästhetische Bildung

Ästhetik betont die Bedeutung sinnlicher Wahrnehmung in Bildungs- und Erkenntnisprozessen. Daher meint ästhetische Bildung nicht nur den musisch- künstlerischen Bereich, sondern berührt alle Bereiche des alltäglichen Lebens. Dazu zählen insbesondere das freie Spiel, jede Form des Gestaltens, Musik, Tanz, Bewegung, Rollenspiele oder Singen.

 

 6. Religion und Ethik

Religiöse Bildung und ethische Orientierung sind miteinander eng verbunden und Teil der allgemeinen und ganzheitlichen Bildung. Religiöse Bildung ermöglicht die Entwicklung von ethischen Einstellungen und sozialen Haltungen. Entsprechend Artikel 7 der Landesverfassung ist „Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, vornehmstes Ziel der Erziehung“ und damit wesentlicher Bestandteil der Bildung.

 

 7. Mathematische Bildung

Unsere Welt steckt voller Mathematik. Viele Kinder lieben es, Dinge zu zählen, übertreffen sich beim Aufsagen der Zahlenwortreihe, benutzen gerne Abzählreime oder sind fasziniert von großen Zahlen. Die Kinder erleben, dass Mathematik viel mit ihrer Lebenswelt zu tun hat.

 

 8. Naturwissenschaftlich- technische Bildung

„Das Erstaunen ist der Beginn aller Naturwissenschaften“ (Aristoteles)

Kinder sind ständig dabei, mit Fragen und Ausprobieren etwas über ihre Umwelt herauszufinden. Sie verfolgen mit großem Interesse die Vorgänge in ihrer Umgebung, beobachten sie unvoreingenommener als Erwachsene und können noch staunen, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert.

 

 9. Ökologische Bildung

Im Mittelpunkt der ökologischen Bildung stehen der achtsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen, das Erleben ökologisch intakter Lebensräume und praktische Projekte, die den Kindern den Umweltschutz nahe bringen, ohne zu moralisieren. Dazu brauchen die Kinder Vorbilder von Erwachsenen.

 

 10. Medien

Kinder wachsen mit den verschiedensten Medien auf und nutzen diese, je nach Verfügbarkeit, in ihrer Lebenswelt vielfach wie selbstverständlich. Als Medien sind hierbei sowohl die neuen Medien wie Internet, Computer, Handy etc. zu verstehen als auch die traditionellen Medien wie Zeitung, Fernsehen, Bilderbücher oder CDs. Sie sind positive Erweiterungen ihrer sonstigen Erfahrungsmöglichkeiten und Teil ihrer Kinderkultur.

 

 

 

Die Funktionsräume

 Unser Kindergarten bietet verschiedene Funktionsräume, von denen die meisten an einen Gruppenraum angegliedert sind. Diese Funktionsräume sind jeweils einem Themenschwerpunkt zugeordnet und entsprechend gestaltet. Wir behalten uns vor, die Thematiken der einzelnen Räume jeweils an den Interessen der Kinder zu orientieren und ihnen gegebenenfalls neue Funktionen zuzuteilen.

Unsere aktuellen Funktionsräume sind: 

 - Atelier

 - Konstruktionsraum

 - Rollenspiel-, Theater- und Musikraum

 - Turnhalle

- kleiner Bewegungsraum

      

 

 

Neuaufnahme

 

Aufnahmekriterien

 

Um bei der jährlichen Aufnahme der Kinder die Plätze möglichst gerecht zu vergeben, wurden im Verbund der katholischen Kindergärten in Stadtlohn folgende Aufnahmekriterien festgelegt:

 

  • Alter des Kindes
  • Geschwisterkind bei gleichzeitigem Besuch der Tageseinrichtung
  • Wohnort im Einzugsgebiet; Nähe zum Kindergarten
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Besondere Dringlichkeit; Soziale Gründe (Wohl des Kindes, alleinerziehendes Elternteil, Inklusion etc.)

Die Entscheidung, welche Kinder einen Kindergartenplatz erhalten, obliegt dem Rat der Tageseinrichtung.

Des Weiteren findet eine Unterscheidung zwischen den Plätzen für Kinder unter 3 Jahren und den Plätzen für Kinder über 3 Jahren statt. 

 

 Der Hausbesuch

 Schon vom ersten Kindergartentag an möchten wir die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Elternhaus schaffen. Darum bieten wir allen Familien bereits vor der Eingewöhnung die Möglichkeit eines Hausbesuches an, bei denen eine der zukünftigen Erzieherinnen das Kind Zuhause in seiner gewohnten und vertrauten Umgebung besucht. Der Besuch dient vorrangig einer ersten Kontaktaufnahme zwischen Erzieherin, Eltern und Kind.

 Im Zuge dieses Hausbesuches wird die Wertschätzung für die Familie und die Offenheit für einen partnerschaftlichen Dialog deutlich. Darüber hinaus erleichtert es dem Kind den ersten Kindergartentag, wenn ihm die Erzieherin schon bekannt ist.

 Am Informationsabend für die neuen Eltern, einige Wochen vor der Eingewöhnung, können Termine für einen kurzen Hausbesuch vereinbart werden.

 

 Die Eingewöhnung

 Wir haben für die Eingewöhnung ein für die Eltern verbindliches Modell erarbeitet, das den Kindern hilft behutsam in den Kindergarten eingewöhnt zu werden. Für die Kinder ist es von hoher Bedeutung einen sanften Ablöseprozess von den Eltern zu erleben und gleichzeitig ruhig im Kindergarten eingewöhnt zu werden.

In Vorgesprächen werden die Eltern ausführlich über das Eingewöhnungsmodell und den damit zusammenhängenden Zeitaufwand informiert.. Es gibt Bezugserzieherinnen, die für die Kinder und Eltern verlässliche Erziehungs- bzw. Ansprechpartner sind.

Die Eingewöhnungsphase hat für die kleinen Kinder einen besonders hohen Stellenwert.

Schon in Vorgesprächen mit den Eltern werden die Vorlieben und Gewohnheiten der Kinder besprochen. So können wir uns gut auf die neuen Kinder und ihr Verhalten vorbereiten.

(z.B. Schlafgewohnheiten, Essenszeiten)

Durch diese Vorkenntnisse ist eine langsame und sanfte Eingewöhnung möglich und es wird dem Kind möglich eine verlässliche, positive vertrauensvolle Beziehung zur Erzieherin aufzubauen, die einen wichtigen Grundstein für eine gesunde Entwicklung darstellt.

Wir möchten für die Kinder, sowie für die Eltern verlässliche Ansprechpartner sein.

  

So wird die Eingewöhnung für ihr Kind ablaufen:

Tag 1-3: Besuch des Kindergartens für eine Stunde, (die Besuchszeit kann morgens oder nachmittags stattfinden). Die Erzieherin verhält sich abwartend und beobachtend. Die Mutter ist eher passiv und ist der sichere Hafen des Kindes. Die Pflege findet durch die Mutter statt.

 Tag 4 und 5: Nun versucht man die ersten kleinen Trennungsschritte. Die Mutter verlässt kurz den Raum( allerhöchstens 30 Min.), bleibt in räumlicher Nähe und kommt nach Absprache selbstständig zurück ins Zimmer. Weint das Kind und lässt sich nicht beruhigen, wird die Mutter sofort geholt.

Abhängig vom Kind beschließen wir die nächsten Schritte.

 

Ab Tag 6 gibt es zwei Möglichkeiten der Eingewöhnung.

- Die kurze Eingewöhnung (  Tag 6 )

Das Kind spielt, fühlt sich wohl. Es reagiert kaum auf die Trennung und lässt sich schon von uns trösten. Jetzt versuchen wir die längere Trennung von der Bezugsperson, die jedoch in der Nähe bleibt. Die Pflege des Kindes übernehmen wir, so können weitere positive Bindungen entwickeln.

 - Die längere Eingewöhnung

Das Kind zeigt Kummer, will bei der Mutter bleiben. Es  lässt sich nicht von uns trösten. Mit dem nächsten Trennungsversuch muss einige Tage gewartet werden.  Die Erzieherin nutzt diese Zeit um eine intensivere Bindung zum Kind  zu bekommen. Der Erfolg  stellt sich meistens nach zwei Wochen ein, die längere Eingewöhnung sollte Sie als Eltern aber auf keinen Fall beunruhigen.

Wichtig ist uns eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Eltern sollen sich verstanden fühlen und Hilfe im pädagogischen Alltag erfahren.

 Für viele Kinder ist es hilfreich in der ersten Zeit ein bekanntes Kuscheltier oder Schnuffeltuch mitzubringen.